Wenn jemand den Sie lieben, gestorben ist, sind die vielen organisatorischen Dinge, die möglichst gleich erledigt werden wollen, oft eine Zumutung und Überforderung.
Während Sie noch untröstlich und erschöpft sind, sollen Sie eine Unmenge Entscheidungen treffen, jede einzelne unglaublich wichtig und ganz Ihre Verantwortung. Alles scheint dabei auch noch schnell gehen zu müssen. Es fühlt sich so an, als könne man die vielen Aufgaben gar nicht bewältigen, schon gar nicht gut, richtig, so wie es sein soll.

Dafür braucht es Zeit zum Nachdenken und –spüren, innehalten, sich austauschen mit anderen, die den Verstorbenen kannten oder die Sie kennen.

Von dieser notwendigen Zeit haben Sie in Wirklichkeit mehr als Sie vielleicht glauben. Sie können alles in Ruhe machen, bedacht und in Ihrem eigenen Tempo.

Das Organisieren der Trauerfeier, der Abschiednahme und Beerdigung kann im Gegenteil, statt bloße Belastung ein wichtiger und wohltuender erster Schritt in Ihrem Trauerprozess sein, während dem Sie nach und nach realisieren, verarbeiten, danken und erinnern können.

Selber tätig werden, selbst entscheiden, handeln für seinen Menschen und über ihn/sie zu sprechen kann helfen, sich weniger ohnmächtig und dem Tod ausgeliefert zu fühlen. Ich möchte Ihnen gerne dabei helfen, Sie begleiten und unterstützen. “Das Organisatorische“ soll zu etwas möglichst Heilsamen für Sie werden.

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